Das Social Network «Facebook» hat in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. Gemäss den von Facebook veröffentlichten Nutzerzahlen waren in der Schweiz am Ende des ersten Quartals 2012 rund 2,81 Millionen User aktiv auf Facebook. Das entspricht einer Zunahme von 3,2% gegenüber Ende Dezember 2011. Überproportionalen Zuspruch erfährt Facebook gegenwärtig durch die Generation der über 50-jährigen. Ihre Community wuchs im ersten Quartal 2012 um 13% (gegenüber 4% dem letzten Quartalim Jahr 2011).


Eine Facebook-Unternehmensseite wird heute von vielen Firmen als zu recht als «Must have» und zentrales Marketinginstrument angesehen. Warum? Die Antwort darauf ist einfach: Wo sonst kann man innerhalb kürzester Zeit ohne horrende Kosten so viele potentielle Menschen ansprechen als über eine Facebook-Unternehmens-Page? Sicher, man darf man mit einer Fanpage andere Kommunikations- und Werbekanäle nicht einfach schliessen. Revolutionär ist hingegen, dass Kunden mit einem Klick auf den Button «Gefällt mir» ihre Verbundenheit zu einer Marke oder Firma zum Ausdruck bringen. Das kann der Anfang einer Kundenrelation sein, die nicht nur auf einseitigem Kommunikationsdruck, sondern auf freier Zustimmung basiert! Die Auswirkungen auf die Kommunikationsarbeit sind fundamental, aber auch hier gilt: ohne Fleiss – und kreative Kompetenz – kein Preis.
Ein neuer Verkaufskanal ist geboren
Facebook hat sich seit der Gründung im Jahr 2004 mit zirka 900 Millionen registrierten Benutzern zum grössten sozialen Netzwerk der Welt entwickelt. Das Teilen von Nachrichten innerhalb des Netzwerkes durch jede beliebige Person macht die weltweite Facebook-Community ungemein dynamisch. Mit Facebook ist eine soziale Wirklichkeit entstanden, die Unternehmen mit Faszination verfolgen und gerade für ihre Interessen zu entdecken beginnen. Facebook-Apps, E-Shops, Produktpromotionen und Gewinnspiele können direkt auf der Unternehmens-Fan-Page geschaltet werden. Wie schöpfen Unternehmen diesen neuen Kommunikationskanal optimal aus?
Beispiel Mobileverkauf von Orange
Während traditionelle Formen des Online-Merchandisings wie zeitlich limitierte Sonderangebote, kostenfreier Versand, Einsatz von Promotionscodes und Affiliate Marketing auch auf Facebook sehr erfolgreich sind, haben Facebook-E-Shops in Nordamerika auch schon gefloppt: Gamestop, JC Penney, Nordstrom und Gap haben ihre Online-Shops mangels Erfolg mittlerweile wieder geschlossen (Bloomberg.com, Februar 2012). Pioniere müssen den Weg durch Trial and Error finden. Niemand kann den idealen Zeitpunkt und das erfolgreiche Businessmodell für den E-Shop in Facebook benenen. Orange arbeitet zurzeit mit einer etwas versteckten «Hybrid-Lösung» (Orange Schweiz auf Facebook).
Social Shopping ist im deutschen Sprachraum noch nicht verbreitet. Doch die Integration in das Kaufverhalten wird bereits in diesem Jahr deutlich zunehmen. Mit dieser Meinung sind wir wohl nicht allein. Deshalb ist es für Unternehmen interessant, jetzt in diesem Bereich eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre Produkte, ein Teilsortiment oder Aktionen über den Facebook-Kanal verkaufen zu wollen, dann zögern Sie nicht und kommen Sie auf uns zu. Wir sind der Meinung, dass dass es sich jetzt lohnt in Facebook-Businessmodelle und -Test-Shops zu investieren. Wer mit von der Partie sein will, baut sich bald einmal einen E-Store auf seinem Facebook. Quellgebiet unterstützt Sie in diesem Bereich frisch und professionell.